Nordic Walking macht fit bei Osteoporose

Muskulatur wird gestärkt und der Stoffwechsel aktiviert. Bei Osteoporose-Kranken ist das oberste Ziel, die Frakturrate zu senken. Das gelingt nicht nur durch Medikamente, die den Knochenabbau bremsen oder den Aufbau fördern. Auch durch regelmäßiges Training läßt sich die Knochenmasse erhalten oder gar erhöhen und somit das Frakturrisiko senken. Daher lautet das Motto des heutigen Welt-Osteoporose-Tages "Move it or Lose it - Wer rastet, der rostet!".
Weiteres siehe Artikel aus der Ärztezeitung

Nordic Walking gegen Rückenschmerzen

Die Bandscheiben, die als Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern liegen, werden nicht über Blutgefäße ernährt. Sie brauchen den Wechsel von Be- und Entlastung, damit der Nährstofftransport in die Bandscheiben und der Abtransport der verbrauchten Stoffe funktioniert. Dadurch erhalten die Bandscheiben ihre Flexibilität. (Nordic)Walking ist dafür eine ideale Bewegung. Durch die aufrechte Haltung und die Schulterachsenrotation wird für Entlastung und Bewegung der Bandscheiben und Rückenwirbel gesorgt. Diese Bewegungsform trägt zur Linderung von Rückenschmerzen bei.

Nordic Walking bei Arthrose

Der Knorpel braucht Bewegung: Ein ständiger Wechsel von Be- und Entlastung, eine gleichmäßige und sanfte Druckbelastung sorgt für eine gute Ernährung des Knorpels und hält ihn lange fit und leistungsfähig. Nordic Walking kann man speziell bei Arthrose der unteren Gelenke gezielt einsetzen. Der Grund: Der Knorpel wird belastbarer. Das schützt ihn vor Abnutzungserscheinungen. Außerdem brauchen die Zellen Sauerstoff, Aminosäuren und Glukose, um Knorpelsubstanz zu regenerieren. Nur durch Bewegung können diese Stoffe auch zu den Gelenken gelangen.