Streßabbau und psychisches Wohlbefinden durch Nordic Walking

Nordic Walking ist zum Ausgleich von Alltagsstress und zur Entspannung besonders gut geeignet. Während der fließenden, sanften, lokomotorischen Bewegungen an der frischen Luft und der tiefen und gleichmäßigen Atmung bekommt der ganze Körper frischen Sauerstoff – das Gehirn, die Muskeln, alle Organe. Da (Nordic)Walking in der freien Natur ausgeübt wird, gehört das „Abschalten“ zu seinen gesundheitswirksamsten Aspekten. Das Naturerlebnis lässt Stress, Alltags- und Berufsprobleme in den Hintergrund treten.
Moderates Ausdauertraining hat einen positiven Einfluss auf das psychische Wohlbefinden.
Eine aktuelle Studie der Berliner Charité zeigt, dass schon eine halbe Stunde Walking pro Tag einen deutlichen Effekt auch bei einer starken Depression hat. Die subjektive Verbesserung trat schon nach 10 Tagen regelmäßigem Training ein, während antidepressive Medikamente oft erst nach drei Wochen wirken. Ausdauertraining sorgt für eine höhere Verfügbarkeit der Gehirnbotenstoffe Dopamin, Serotonin und Noradrenalin. Ein Mangel an diesen Substanzen verursacht Depressionen.

Schutz vor Demenz - Gehirntraining

Schon mit regelmäßigem "forschem" Spazierengehen können Senioren ihr Risiko für eine Demenzerkrankung senken. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP) in Neuss hin.

"Häufige sportliche Betätigung kann das Ausmaß von Gedächtnisstörungen und Demenzerkrankungen im Alter schmälern", erklärt DGGPP-Vizepräsident Martin Haupt. Faktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen und hoher Alkoholkonsum erhöhten das Risiko, eine krankhafte Demenz zu entwickeln oder den normalen Alterungsprozess im Gehirn zu beschleunigen. Sportliche Aktivität hingegen beeinflusse viele dieser Risikofaktoren positiv.

Verbesserte Lernleistungen wurden bei älteren Menschen nach sechs Monate währendem Sport-Training mit regelmäßig dreimal wöchentlichem Nordic Walking nachgewiesen. Quelle: http://www.welt.de